Milchkuh-Initiative ist ein Raubzug auf unser Kulturland

Die Umweltallianz der vier grossen Schweizer Umweltorganisationen Greenpeace, Pro Natu-ra, VCS und WWF Schweiz warnen eindringlich vor den Auswirkungen der Milchkuh-Initiative. Bereits jetzt macht die Strassenfläche mehr als ein Viertel der Siedlungsfläche der Schweiz aus. Dieser Anteil würde mit Annahme der Milchkuh-Initiative langfristig noch stärker zunehmen. In 10 Jahren würde mit dem Milchkuh-Geld eine Fläche so gross wie die Stadt Luzern zusätzlich mit Strassen überzogen.

 

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Kommt die zweite Gotthardröhre, wird beim Umweltschutz gespart

 

Abstimmung vom 28. Februar – Aufruf der Umweltorganisationen gegen die 2. Gotthardröhre

 

 

Die Umweltallianz ruft die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dazu auf, gegen die zweite Gotthardröhre zu stimmen. Die Vorlage kommt zum völlig falschen Zeitpunkt. Bereits in wenigen Wochen eröffnet die Schweiz den längsten Eisenbahntunnel der Welt – für den Transport von Gütern auf der Bahn, statt auf der Strasse. Jetzt eine zweite Strassenröhre zu beschliessen, wäre reine Geldverschwendung. Wird dieses Geld am Gotthard investiert, fehlt es an andern Orten. Konsequenterweise hat der Bundesrat deshalb letzte Woche umfangreiche Sparprogramme angekündigt. Das wird den Umweltschutz zwangsläufig treffen.

 

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Konzept Windenergie: Bund muss endlich Planungssicherheit schaffen

Bern, 27. Januar 2016 - Das Konzept Windenergie des Bundes muss sistiert werden. Hierfür notwendige Grundlagen wie das Handbuch für Umweltverträglichkeitsprüfungen gehören endlich veröffentlicht. Die Umweltorganisationen fordern den Bund auf, die notwendige Planungssicherheit bei der Windenergie zu verbessern. Das vorliegende Konzept reicht hierzu nicht aus. Die Trölerei beim Bund muss ein Ende haben. Sie hilft weder den Windkraft-Investoren in der Schweiz noch dem naturverträglichen Ausbau im Sinne der Energiewende.

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Das sind die Energiewende-Bremser und -Förderer im Ständerat

Bern, 30. September 2015

 

MEDIENMITTEILUNG

 

Analyse des Abstimmungsverhaltens des Ständerats bei der Energiestrategie 2050:

Der Ständerat hat die Energiestrategie 2050 substantiell verwässert. Das Umweltrating der grossen Umweltverbände hat das Abstimmungsverhalten der Kantonsvertreter unter die Lupe genommen und zeigt auf: FDP und SVP haben sich im Ständerat noch mehr als Umwelt-Abbauer etabliert – stark verdüstert hat sich das Bild, das die CVP abgibt. Einzelpersonen weichen erfreulicherweise stark von den Parteidurchschnitten nach oben ab. Die Energiewende vorangetrieben haben BDP, GLP, SP und Grüne.

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Vom Versuch halbschwanger zu sein

Der Ständerat beschliesst die Energiestrategie 2050, verwässert jedoch gleichzeitig die Vorlage des Nationalrates substantiell: Er will keine Stromeffizienz-Massnahmen und keinen Atomausstieg, er schwächt die KEV und subventioniert unwirtschaftliche Kleinstwasserkraftwerke. Die Beschlüsse des Ständerates sind im Nationalrat vollumfänglich zu korrigieren. Mehr.....

 

 

Neue Erneuerbare könnten heute schon drei AKW ersetzen

Medienmitteilung  vom 17.9.2015

Im Jahr 2015 werden die neuen erneuerbaren Energiequellen (Biomasse, Sonne, Wind) gleich viel Strom wie das AKW Mühleberg oder Beznau II produzieren. Zusammen mit den bewilligten Anlagen sowie jenen auf der KEV-Warteliste haben die neuen Erneuerbaren heute das ausgewiesene Potential, die durchschnittliche Jahres-Stromproduktion von Mühleberg, Beznau I und II deutlich zu übertreffen. Die Umweltallianz sieht diese auch vom Energiewende-Index belegte Dynamik als motivierendes Zeichen im Hinblick auf die kommende Debatte im Ständerat. 

 

 

 

umweltrating.ch - Kompass für die Schicksalswahl im Herbst

Für die Umwelt zählt bei den Eidgenössischen Wahlen jede Stimme, denn oft fallen Parlamentsentscheide sehr knapp aus. Das neue  Umweltrating   der grossen Umweltverbände zeigt: Grüne, SP, GLP und EVP stehen auf der Seite der Umwelt, BDP und CVP immerhin in der Hälfte der Fälle auch, FDP und SVP forcieren den Umwelt-Abbau. Die Spannweite ist in vielen Parteien enorm. 

 

 

Einsparungen als Folge der Mindereinnahmen

Standpunkte der Umweltorganisationen zur Sommersession

 

Die «Milchkuh-Initiative» gibt vor eine ‚faire‘ Verkehrsfinanzierung herbeiführen zu wollen. Würde die Initiative angenommen, müssten die daraus entstandenen Mindereinnahmen durch Einsparungen in anderen Bereichen kompensiert werden. Am stärksten betroffen wären die Bildung, die Landesverteidigung, die Landwirtschaft, die soziale Wohlfahrt sowie der öffentliche Regionalverkehr. Entgegen dem Titel fördert die Milchkuh-Initiative also keine faire Verkehrsfinanzierung. Die Umweltallianz empfiehlt dem Parlament daher, die Initiative abzulehnen. 

 

 

Energiewende ist auch beim Netzausbau erschwinglich

Medienmitteilung vom 30. April 2015  

 

Swissgrid hat heute mit dem Bericht „Strategisches Netz 2025“ Modellrechnungen für das künftige Übertragungsnetz der Schweiz vorgelegt. Die vorgeschlagenen Projekte zeigen, dass der Ersatz aller fünf Atomkraftwerke durch Solarstrom und andere erneuerbare Energien im Vergleich zu Szenarien mit weniger erneuerbaren Energien kaum Zusatzaufwand beim Übertragungsnetz erfordert. Das ist Wind in den Segeln der aktuell in der parlamentarischen Beratung steckenden Energiestrategie 2050.

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