Es braucht eine neue Pestizidpolitik

Für unsere Gesundheit, unsere Natur und unsere Unabhängigkeit braucht es eine neue Pestizidpolitik! Warum? Weil Pestizide giftige Chemikalien sind, die absichtlich in der Umwelt ausgebracht werden und sich dort unkontrolliert verbreiten. Bereits in 70 Prozent der Schweizer Flüsse und Bäche können Pestizide nachgewiesen werden. Wir Menschen sind diesen Pestiziden ausgeliefert. Aber auch Fische, Frösche, Vögel, Bienen und ganze Lebensräume sind betroffen.

 

In der Anleitung zur Pestizidreduktion stellen die Umweltorganisationen WWF, Greenpeace, Pro Natura und BirdLife Schweiz neun Forderungen für eine neue Schweizer Pestizidpolitik. 

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Was kostet uns der Einsatz von Pestiziden?

Dieser Frage gingen Greenpeace, Pro Natura, BirdLife Schweiz und der WWF nach und liessen die finanziellen Nebenwirkungen des Schweizer Pestizideinsatzes berechnen. Das Ergebnis: Der Gifteinsatz kostet die Schweizerinnen und Schweizer jährlich 50 bis 100 Millionen Franken. 

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Wie funktioniert die Zulassung von Pestiziden in der Schweiz?

Ausser im Fall von spektakulären Einzelbeispielen, wie den bienengefährdenden Neonikotinoiden oder dem wahrscheinlich krebserregenden Glyphosat, geschieht die Zulassung von Pestiziden im «stillen Kämmerchen». Diese Beispiele machen deutlich, dass die hohe Komplexität des Verfahrens und die restriktive Informationspolitik des Bundes Misstrauen verursachen und zu einer Verunsicherung der Bevölkerung beitragen können. Mit einer Studie des Forschungsinstituts Interface im Auftrag der Umweltverbände Greenpeace Schweiz, Pro Natura, BirdLife Schweiz und WWF Schweiz wollen die Umweltverbände grössere Transparenz schaffen und auf Schwächen im System hinweisen.

 

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