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Umweltallianz

Die Umweltallianz ist ein loser Zusammenschluss vier grosser Umweltorganisationen. Ziel ist eine optimale Koordination der politischen Aktivitäten der einzelnen Organisationen. Die Allianzpartner führen gemeinsame politische Projekte durch und tragen Projekte einzelner Organisationen mit.

Die Umweltallianz hat zum Ziel, die Interessen des Natur-, Heimat- und Umwelt­schutzes auf der politischen Ebene zu stärken. Die Abstimmung vom 30. November 2008 über die Initiative der FDP, mit der das Verbands­beschwerderecht für Umweltorganisationen hätte abgeschafft werden sollen, ist ein Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit der grossen Umweltorganisationen

Die Umweltallianz verfügt über eine Geschäftsstelle. Sie organisiert persönliche Treffen, vermittelt Kontakte und bietet verschiedene Informationsdienstleistungen an. Sie wird von den vier grossen Umweltorganisationen der Schweiz getragen:

  • Greenpeace Schweiz
  • Pro Natura
  • Verkehrs-Club der Schweiz, VCS
  • WWF Schweiz

Es besteht eine Kooperation mit:

  • equiterre, Partnerin für eine nachhaltige Entwicklung
  • Schweizerische Energie-Stiftung SES
  • SVS/BirdLife Schweiz

 

Politik

Amtsgespräche

Die Umweltallianz trifft sich mit verschiedenen Bundesämtern, um strategische Fragen zu diskutieren. Sie bearbeitet Anfragen aus den Ämtern oder an diese. Sie koordiniert die Vernehmlassungen unter den  Mitgliedern der Allianz.

 

Parlamentskontakte

Es finden vielfältige Kontakte mit den Parlamentarierinnen und Parlamentariern statt: Wir pflegen Kontakte mit den Kommissionsmitgliedern und –sekretariaten oder wir treffen die Fraktions- und Parteispitzen. Wir vermitteln den Kontakt zwischen den Fachpersonen der Umweltorganisationen und den ParlamentarierInnen, damit sie sich gegenseitig unterstützen können.

 

„Standpunkte der Umweltorganisationen“

Die „Standpunkte der Umweltorganisationen“ enthalten Kommentare der Fachpersonen der Umweltverbände zu umweltrelevanten Geschäften der Sessionen der Eidgenössischen Räte (National- und Ständerat). Die „Standpunkte“ richten sich vor allem an die Parlamentarierinnen und Parlamentarier.

 

 

Informationsdienstleistungen

„Umweltpolitik“

Der Newsletter „Umweltpolitik“ liefert Informationen zu umweltpolitischen Schwerpunktgeschäften des  Bundesrates, der Bundesverwaltung, von National- und Ständerat sowie Verbänden und Organisationen. Er enthält Hinweise zum Verlauf des Gesetzgebungsprozesses, zu Auskunftspersonen und zu Infoquellen. Die „Umweltpolitik“ gibt eine Übersicht zu Tagungen und Anlässen.

 

Monitoring

In der Monitoring-Datenbank werden sämtliche umweltpolitisch relevanten Geschäfte nach ihrer Einreichung erfasst. Das Monitoring sichert die frühzeitige und kontinuierliche Information zu politischen Geschäften der Bundespolitik.

 

Auskunftsstelle

Die Geschäftsstelle der Umweltallianz in Bern ist Auskunfts- und Anlaufstelle sowohl für Umweltorganisationen wie auch für Verwaltung und Parlament.

 

Geschäftsstelle

 

Die Geschäftsstelle der Umweltallianz wird von der Firma Ecopolitics GmbH, Kompetenz- und Servicezentrum für Politik betreut.

Geschäftsleiterin ist seit Anfang 2008 Ingrid Hess. Folgende Personen sind für Aufgaben der Umweltallianz zuständig: Anne Briol Jung (Übersetzungen D>F), Andreas Hügli (Infoprodukte und Konferenz Umweltallianz).